Achtsamkeit vs. MBSR — Was ist der Unterschied?
MBSR — Mindfulness-Based Stress Reduction — ist wahrscheinlich das bekannteste Achtsamkeitsprogramm weltweit. Entwickelt von Jon Kabat-Zinn in den 1970ern, wissenschaftlich umfangreich erforscht, in Kliniken und Unternehmen etabliert. Es funktioniert — für viele Menschen sehr gut.
Was MBSR ist
Ein strukturiertes 8-Wochen-Programm. Gruppenformat, feste Abfolge: Sitzmeditation, Body Scan, Yoga, Gehmeditation, Alltagsachtsamkeit. Dazu ein Schweigetag. Jede Woche baut auf der vorherigen auf. Das Programm ist standardisiert — alle Teilnehmer machen dasselbe.
Was bei mir anders ist
Mein Ansatz ist individuell. Wir arbeiten 1:1, und ich passe die Praxis an das an, was du brauchst und wo du stehst. Es gibt keine feste Abfolge, keinen 8-Wochen-Plan. Manche Menschen brauchen mehr Körperarbeit, andere mehr Meditation, wieder andere erstmal Grundlagen im Umgang mit Gedanken.
Und: In meine Begleitung fließen über 20 Jahre buddhistische Praxis ein. Das geht tiefer als ein 8-Wochen-Kurs — nicht weil MBSR oberflächlich wäre, sondern weil die buddhistische Tradition einen breiteren Rahmen bietet. Wer will, kann mit mir auch in die Fragen gehen, die über Stressbewältigung hinausgehen: Was ist meine Aufgabe? Was will ich wirklich?
Wann MBSR passt
Wenn du eine klare Struktur brauchst. Wenn du in einer Gruppe lernen willst. Wenn du einen wissenschaftlich validierten, standardisierten Einstieg suchst. MBSR ist ein hervorragender Anfang.
Wann individuelle Begleitung passt
Wenn du Achtsamkeit an deine persönliche Situation anpassen willst. Wenn du 1:1 arbeiten möchtest. Wenn du über Stressbewältigung hinaus in die Tiefe gehen willst. Oder wenn du einen MBSR-Kurs gemacht hast und merkst: Da ist noch mehr.
Beides schließt sich nicht aus. Viele meiner Klienten haben mit MBSR angefangen und vertiefen jetzt individuell.